5 Tipps bei Sonnenbrand

Apotheke Wassertrüdingen, Sonnenbrand

Endlich Sommer! Es zieht uns nach draußen und wir genießen die warmen Sonnenstrahlen auf unserer Haut.
Doch dabei dürfen wir nicht vergessen, dass die Sonneneinstrahlung auch große Gefahren birgt.
Die UV-B Strahlung der Sonne kann die Hautzellen der oberen Hautschicht zerstören – ein Sonnenbrand entsteht. Wer sich zu oft die Haut verbrennt, hat ein erhöhtes Risiko später an Hautkrebs zu erkranken.

Lassen Sie es am besten nicht so weit kommen. Tragen Sie regelmäßig Sonnenschutz auf, denken Sie an schützende Kleidung und Kopfbedeckungen und bleiben Sie nicht zu lange in der prallen Sonne.
Doch machmal kommt es trotz aller Vorkehrungen zu einem Sonnenbrand. Erfahren Sie hier, wie Sie die Schmerzen in Schach halten und die Heilung fördern können.


1. Genug trinken

Durch einen Sonnenbrand empfindet der Körper Hitze. Er versucht die erhöhte Temperatur durch Schwitzen wieder auszugleichen und wir verlieren Flüssigkeit.
Um Kreislaufprobleme vorzubeugen, ist es wichtig, genug Wasser, Tee oder Saftschorlen zu trinken.

2. Kühlen durch Wasser

Verbrannte Stellen sollte man so früh wie möglich kühlen. Legen Sie Coolpacks oder Eiswürfel dabei nie direkt auf die Haut, sondern nur mit einem Baumwolltuch dazwischen. Sonst riskieren Sie zusätzliche Erfrierungen auf der Haut.
Aber am besten nehmen Sie ein Leinen- oder Baumwolltuch, tauchen es in lauwarmes bis kühles Wasser und legen es auf die betroffene Hautpartie. Bei einem Sonnenbrand auf dem Oberkörper kann man auch ein in Wasser getränktes T-Shirt anziehen.
Bei Kindern ist Vorsicht geboten. Die Kälte kann bei ihnen leicht zur Unterkühlung führen.

3. Hausmittel

Quark kann auch zum Kühlen von Sonnenbränden verwendet werden. Dabei streichen Sie den Quark auf ein sauberes Tuch und wickeln es um die betroffene Stelle. Beachten Sie jedoch: Quark darf nicht mit offenen Wunden oder starken Verbrennungen in Kontakt kommen. Die im Quark enthaltenen Bakterien könnten sonst zu Infektionen führen.
Sobald der Quark anfängt zu trocknen, sollten Sie ihn mit genügend Wasser wieder abspülen, um eine weitere Reizung der Haut zu vermeiden.
Grüner Tee wirkt beruhigend auf die Haut. Tauchen Sie hier ein Tuch in den abgekühlten Aufguss und legen Sie es für ca. 20 Minuten auf den Sonnenbrand.
Für zusätzliche Feuchtigkeit auf der Haut sorgt eine geraspelte Salatgurke.

4. Hilfe aus der Apotheke

After-Sun-Lotions kühlen die Haut und geben ihr die nötige Feuchtigkeit zurück. So kann sich die betroffene Hautregion beruhigen und es spannt weniger. Auch Aloe vera Gels kühlen und wirken gleichzeitig entzündungshemmend auf die geschädigte Haut.
Bei schwerwiegenderen Sonnenbränden, empfiehlt es sich auf ein Hydrokortison-Gel zurückzugreifen. Das bekommen Sie rezeptfrei in der Apotheke.
Wer die ersten Anzeichen eines stärkeren Sonnenbrandes bemerkt, kann 1000 Milligramm Acetylsalicylsäure (ASS) einnehmen und so die Entzündung eindämmen.

5. Arztbesuch

Ein Besuch beim Arzt empfiehlt sich immer dann, wenn die Schmerzen zu groß werden oder wenn Blasen durch den Sonnenbrand auftreten. Auch bei Symptomen wie Ohrensausen, Fieber, Kopfschmerzen, Kreislaufproblemen, Übelkeit und Erbrechen.
Vor allem wenn Kinder einen Sonnenbrand haben sollten Sie zur Sicherheit einen Kinderarzt aufsuchen.

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